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Boston-Bagdad-und-die-westliche-Berichterstattung

aus Emran Feroz’s Blog

„……..Stattdessen äußerte sich US-Präsident Obama am frühen Abend (Ortszeit) zu den Vorfällen. Einfach ausgedrückt, gab er „das Übliche“ von sich. Auch wenn Obama nicht direkt von Terroranschlägen sprach, so schwor er ein weiteres Mal Vergeltung und meinte, die Täter zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Auch der Präsident trauert. So wie er nach dem Sandy-Hook-Massaker getrauert hat und vor laufenden Kameras seine Tränen unterdrückte. Zum gleichen Zeitpunkt töten die Drohnen des charismatischen Friedensnobelpreisträgers weiterhin Frauen und Kinder in Pakistan, Afghanistan und im Jemen. Diese Politik des Mordens wird von den Medien meistens nur am Rande erwähnt. Genau aus diesem Grund ist die Trauer Obamas nach solch tragischen Vorfällen immer wieder aufs Neue pervers und bizarr. Der US-Präsident beweist mit dieser Art von Trauer lediglich, dass er mit zweierlei Maß misst………“

Markus

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